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Lidar-Beobachtung von extrem dünnen Zirren im Bereich des tropischen Atlantiks

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Immler, F. and Schrems, O. (2004): Lidar-Beobachtung von extrem dünnen Zirren im Bereich des tropischen Atlantiks , Fachvortrag, Frühjahrstagung der Deutschen Physikalischen Gesellschaft, 22-23 März, München, Germany. .
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Während der Polarstern-Fahrten ANT XVII/4 (Punta Arenas - Bremerhaven) in 2000 und ANT XX1/1 (Bremerhaven - Kapstadt) in 2003 wurden kontinuierlich Messungen mit dem Mobilen Aerosol Raman Lidar (MARL) des AWI durchgeführt. Dieses Lidarsystem misst die Rückstreuung der Laserstrahlung der Wellenlängen 532 nm und 355 nm und kann mit hoher Empfindlichkeit Aerosol- und Wolkenpartikel in der Atmosphäre detektieren. Anhand dieser Messungen kann u.a. die Höhe und optische Dicke auch sehr dünner Partikelschichten bestimmt werden. In den tropischen Breiten wurden wiederholt extrem dünne Wolken in der Tropopausenregion in einem Höhenbereich von 15 bis 18 km nachgewiesen. Die optische Dicke dieser Wolken lag zum Teil unterhalb von 10-3. Anhand der mit dem Lidar messbaren Größen wie Depolarisation und Farb-Index können die Partikel dieser Wolken charakterisiert werden. Zusätzlich stehen die Daten von Radiosondierungen zur Verfügung, die während der beiden Polarsternfahrten 1-2 mal täglich durchgeführt wurden. Mit Hilfe dieser Daten werden die Bedingungen untersucht, unter denen sich die tropischen Zirruswolken bilden. Damit erhält man Informationen darüber, inwieweit diese Wolken eine Rolle beim Austausch zwischen der Tropo- und der Stratosphäre spielen und wie sie den Eintrag von Wasserdampf in die obere Atmosphäre regulieren können.

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