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Spurenstoffmessungen am Luftchemischen Observatorium der Neumayer Station, Antarktis (70°S, 8°W)

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Citation:
Weller, R. , Wagenbach, D. , Levin, I. , Minikin, A. , Schrems, O. and Jones, A. (1999): Spurenstoffmessungen am Luftchemischen Observatorium der Neumayer Station, Antarktis (70°S, 8°W) , Bunsentagung 1999 (Physikalische Chemie der Atmosphäre), 13-15 May, Dortmund (Germany). .
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Das Luftchemische Observatorium an der Neumayer Station ist konzipiert für die kontaminationsfreie Probenahme und in situ Messung von Spurengasen und Aerosolen in der bodennahen atmosphärischen Grenzschicht über dem Schelfeis, wobei der Schwerpunkt des Meßprogramms auf den atmosphärischen Stickstoff-, Schwefel- und Kohlenstoffkreislauf liegt. Das Observatorium, das 1983 errichtet und 1995 komplett modernisiert wurde, liegt in Küstennähe und damit im Übergangsbereich zwischen einem kontinental und einem marin beeinflußten meteorologisch-luftchemischen Regime. Da die kontinentale Antarktis praktisch frei von Spurenstoffquellen ist, stammen die gemessenen Spurengase und Aerosole aus der marinen Troposphäre des südlichen Ozeans oder sind durch Ferntransport über die freie Troposphäre eingetragen worden.Ziel des Beitrages ist es, einen Überblick vom wissenschaftlichen Gesamtkonzept des Observatoriums zu geben und eine Auswahl von Ergebnissen, speziell bezüglich des Budgets reaktiver Stickoxide, vorzustellen.

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