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Lidar-Messungen dünner Eiswolken und der Temperatur an der tropischen Tropopause

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Immler, F. , Kaiser, D. and Schrems, O. (2005): Lidar-Messungen dünner Eiswolken und der Temperatur an der tropischen Tropopause , 69. Jahrestagung der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG) im World Year / International Year of Physics 2005, 4.-9. März 2005, Berlin. .
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Im Rahmen des EU-Projektes STAR führten wir von September bis November 2004 Messungen mit einem mobilen Aerosol Raman Lidar (MARL) in Paramaribo/Surinam (5.8°N, 55°W durch. Die niedrige und gleichmšaßige Aerosolbeladung der stratosphšare erlaubte es, an Hand derelastischen und inelastischen Lidarsignale ein Temperatur-Profil von etwa 30 km Höhe bis zur Tropopause in etwa 17 km abzuleiten. Gleichzeitigkonnten wir das Vorkommen extrem dünner Eiswolken in der Tropopausenregionnachweisen. Die polarisationsabhšangige Detektion elastischer Rückstreuung erlaubt einen sehr empfindlichen Nachweis dünner Partikelschichten in der Atmosphäare. Wir sind daher in der Lage, Eiswolken mit einer optischen Dichte von weniger als 10&#8722;4 zu detektieren und dieTemperatur an ihrer Oberkante zu bestimmen. In ca. 90% der 180 StundenBeobachtungszeit finden wir Zirren in der Tropopausenregion. Etwa40% davon sind optisch sehr dünn (OD < 0.01). Die Oberkante diesermeist nur einige 100 m dicken Wolken befindet sich in der Regel direktam Temperaturminimum das im Mittel bei 192 K liegt. Die hoheAuftrittshäufigkeit optisch dünner tropischer Zirren am Temperaturminimumzeigt an, dass diese Wolken eine wichtige Rolle bei der Dehydratisierungder Luft vor ihrem Eintritt in die Stratosphäre spielen.

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