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Aerosole und Wolken von den mittleren Breiten bis in die Tropen: Lidar Beobachtungen von FS Polarstern

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Immler, F. (2006): Aerosole und Wolken von den mittleren Breiten bis in die Tropen: Lidar Beobachtungen von FS Polarstern , IMK-Seminar, Forschungszentrum Karlsruhe.6.2006. .
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Eiswolken spielen eine wichtige Rolle für den Strahlungs- und den Wasserhaushalt der Atmosphäre. Die Bildung von Eis in der Atmosphäre ist jedoch ein komplexes Problem das bis heute nur unzureichend verstanden wird. Neben der Temperatur und dem Wassergehalt der Luft, spielen hier Aerosole und deren Nukleationseigenschaften eine wichtige Rolle.Das Lidar (Light Detection and Ranging) ist ein aktives Fernerkundungs-Verfahren, dass sowohl Eispartikel als auch Aerosol-Teilchen in der Atmosphäre detektieren kann. Darüber hinaus ist auch die Bestimmung des Aggregatszustand dieser Teilchen mit Hilfe der Depolarisation und die Messung von Wasserdampf mit Hilfe der Raman-Streuung möglich. Dieses Verfahren eignet sich daher vorzüglich zur Beobachtung der Eisbildung in der Atmosphäre.Mit dem neu entwickelten, kompakten Wolken und Aerosol Lidar (ComCAL) wurden im letzten Jahr während einer Überfahrt von Bremerhaven nach Kapstadt Messungen durchgeführt werden. Dabei konnten unterschiedliche Aerosol-Typen wie Sahara Staub und Rauch aus der Biomasseverbrennung in der unteren Troposphäre beobachtet werden. Des weiteren berichte ich von der Detektion von Zirruswolken in der oberen Troposphäre und extrem dünnen Eiswolken im Bereich der tropischen Tropopause. Mit Hilfe zusätzlicher Daten aus Radiosonden-Aufstiegen und Trajektorien-Rechnungen, sowie weiteren Messungen aus früheren Kampagnen geben diese Beobachtungen Aufschluss über das Entstehen und Vergehen dünner Eiswolken in der Troposphäre.

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