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Das OBS-Netzwerk des EGELADOS-Projektes

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Schmidt, A. , Brüstle, A. , Friederich, W. , Meier, T. , Schmidt-Aursch, M. C. and EGELADOS, w. g. (2007): Das OBS-Netzwerk des EGELADOS-Projektes , 67. Jahrestagung der Deutschen Geophysikalischen Gesellschaft, 26-29 März 2006, Aachen. .
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Das OBS-Netzwerk des EGELADOS-ProjektesSchmidt, A. (1); Brüstle, A. (1); Friederich, W. (1); Meier, T. (1);Schmidt-Aursch, M. (2) & EGELADOS working group(1) Institut für Geologie, Mineralogie und Geophysik der Ruhr-Universität Bochum(2) Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung, BremerhavenStichworte: EGELADOS-Netzwerk, Ozeanbodenstationen, hochauflösende seismologische UntersuchungenDas EGELADOS-Projekt umfasst ein Netzwerk von 89 Breitband-Stationen, verteilt über das gesamte Gebiet der Hellenischen Subduktionszone. Aufgrund der geographischen Gegebenheiten wurde es notwendig, neben den auf den Inseln gelegenen Landstationen, auch eine Reihe von seismischen Stationen am Meeresboden zu installieren, um eine annähernd gleichmäßige Verteilung zu gewährleisten. Durch die zusätzliche Verwendung von Ozeanbodenstationen (OBS) des neuen deutschen Pools amphibischer Seismometer (DEPAS) ergibt sich die Möglichkeit, einen mittleren Stationsabstand von 60 km im EGELADOS-Netzwerk zu erreichen. Im Mai 2006 wurden zu diesem Zweck 24 OBS mit dem Forschungsschiff Poseidon in der südlichen Ägäis ausgesetzt.Ziel dieses Projektes ist es, hochauflösende seismologische Untersuchungen im Gebiet der Hellenischen Subduktionszone durchführen zu können. Die hohe Dichte des Netzwerkes ist für die flächendeckende Abbildung der Seismizität von enormer Bedeutung. Ebenfalls soll für die Scher- und Oberflächenwellentomographie einemöglichst lückenlose Überdeckung erreicht werden, wodurch kleinere Strukturen im Mantelkeil und am Plattenkontakt untersucht werden können.Die OBS bestehen aus einem breitbandigen Seismometer (60 s - 50 Hz) und einem Hydrophon (100 s - 8 kHz). Die Einsatztiefe der ausgeliehenen Geräte wird mit bis zu 6000 m angegeben, womit diese für die Erforschung der Hellenischen Subduktionszone mit einer maximalen Meerestiefe von 4400 m geeignet sind. Die Stromversorgung erfolgt durch die Verwendung von Lithium-Zellen, die eine Einsatzdauer von bis zu 16 Monaten ermöglichen. Nach einer Laufzeit von 10 Monaten werden die OBS im März 2007 wieder geborgen.

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