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Eisbohrkerne als Klimaarchiv.

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Oerter, H. (2008): Eisbohrkerne als Klimaarchiv. , Fortbildungsveranstaltung des Zweigvereins Rheinland der DMG anlässlich des 6. Internationalen Polartages, "Polare Meteorologie", Universität Köln. Dez. 2008. .
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Der Vortrag soll zeigen, dass die polaren Eisschilde ein Klimaarchiv darstellen, was dort an Klimainformation gespeichert ist und wie sich dieses Klimaarchiv erschließen lässt. Der Grönländische Eisschild birgt Klimainformation über mindestens 123.000 Jahre, der Antarktische Eisschild über 800.000 Jahre. Es wird versucht in beiden Regionen jeweils noch älteres Eis zu finden. In Grönland ist das Ziel das letzte Interglazial (Eem) ungestört zu erbohren, in der Antarktis möchte man gern Eis mit einem Alter von 1-1.2 Millionen Jahren finden. Das Eis archiviert Informationen über Schwankungen der Lufttemperatur. Es ist das einzige Archiv für Gas, sodass auch die wechselnde Zusammensetzung der Atmosphäre gemessen werden kann. Die in Grönland nachgewiesenen schnellen Schwankungen scheinen charakteristisch für alle Glazialzeiten zu sein. Diese relativ kurzzeitigen Schwankungen im Norden sind offensichtlich über eine klimatische bipolare Wippe (bipolar seesaw) mit vergleichbaren Schwankungen im Süden gekoppelt. Der Antrieb wird durch Strömungsvorgänge im Atlantik gesteuert. In den Eiskernen konnten keine so hohen Konzentrationen an den Treibhausgasen CO2 und Methan nachgewiesen werden, wie sie heute in der Atmosphäre gemessen werden.

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