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Glaziologische Polarforschung seit dem Internationalen Geophysikalischen Jahr 1957/58

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Oerter, H. (2009): Glaziologische Polarforschung seit dem Internationalen Geophysikalischen Jahr 1957/58 , Intern. Symposium "Wenn das Eis schmilzt und die Wüste wächst - 50 Jahre Forschung in den Eis- und Sandwüsten der Erde, Bayerische Akademie der Wissenschaften, München.-24. April 2009. .
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Zeitgleich mit dem Internationalen Geophysikalischen Jahr (IGY) 1957/58 begannen in Grönland die Aktivitäten der Internationalen Glaziologischen Grönlandexpedition (EGIG), während der der deutsche Meteorologe Oskar Reinwarth 1959/60 an der Station Jarl-Joset überwinterte. Damit begann auf Grönland ein langfristiges Engagement glaziologischer Forschung an deutschen Universitäten und seit1988 am Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung (AWI) in Bremerhaven. Fragen zum Massenhaushalt des Grönländischen Inlandeises werden am Eisrand und auf dem inneren Inlandeis, am Boden und aus der Luft, durchgeführt. Auch an den internationalen Eiskerntiefbohrprojekten GRIP, NGRIP und NEEM war bzw. ist das AWI beteiligt. In der Antarktis beteiligten sich einzelne deutsche Wissenschaftler, mit ihrer Erfahrung von EGIG, in den 1960er Jahren an den Ross Ice Shelf Studies (RISS). Mit der so genannten Standorterkundungsexpedition 1979/80 und dem nachfolgenden Bau der Überwinterungsstation Georg-von-Neumayer beginnt eine neue Ära der deutschen glaziologischen Antarktisforschung. Das neu gegründete AWI wird zum institutionellen Focus und die Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert die Antarktisforschung in einem Schwerpunktprogramm. Das Filchner-Ronne-Schelfeisprogramm bestimmt die glaziologischen Aktivitäten der 1980er und frühen 1990er Jahre. In den Jahren 1996-2008 war das überaus erfolgreiche European Project for Ice Coring in Antarctica (EPICA) das herausragende glaziologische Projekt, das uns Einblick in 800.000 Jahre Klimageschichte aus dem Eis ermöglichte.

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Conference
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20131
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