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Stratigraphie und Tektonik eines südlichen Teilgebietes des Blattes 5425 Kleinsassen

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Stein, R. (1980): Stratigraphie und Tektonik eines südlichen Teilgebietes des Blattes 5425 Kleinsassen , Diplom thesis, Fachbereich Mathematik - Naturwissenschaften der Christian-Albrechts-UniversitätKiel.
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Die vorliegende Diplomarbeit stellt einen Teil der Neuaufnahme des Blattes 5425 Kleinsassen dar. Durch die Anwendung der modernen Buntsandsteinstratigraphie konnte eine detaillierte geologische Karte erstellt werden, die zusammen mit der Darstellung der früher nur ungenügend berücksichtigten Quartärgesteine von der alten Kartendarstellung erheblich abweicht. Im Gegensatz zu BÜCKING (1909), der den Mittleren Buntsandstein nur zweifach untergliederte, wurden in dieser Schichtenfolge bei der Neuaufnahme sieben Schichtglieder im Kartiergebiet unterschieden: (Solling-Folge,Hardegsen-Folge, Detfurth-Folge, VolpriehausenFolge, Thüringischer Chirotheriensandstein, Solling-Bausandstein, Hardegsener Wechselfolge, Hardegsener Sandstein, Detfurther Wechselfolge, Detfurther Sandstein, Volpriehausener WechselfolgeNeben den durch BÜCKING schon bekannt gewordenen Hötgesteinen (SW-lich von von Sieblos) wurden im Kartiergebiet zahlreiche weitere Rötvorkommen neu aufgefunden, nämlich am Erlenhof , SW- und NE-lich vom Teufelstein, zwischen Scharzenhauck und Heidigskuppe sowie an der Weiherkuppe. Weiterhin wurden 14 Vorkommen von Vulkaniten neu entdeckt, die größtenteils durch die Anfertigung von Dünnschliffen genauer bestimmt und petrographisch eingeordnet werden konnten.Durch die detaillierte stratigraphische Aufnahme ergaben sich grundlegende Aussagen über den tektonischen Bau des Gebietes, das durch mehr als 50 Verwerfungen in ein "buntes" Schollenmosaik zerstückelt ist. Die Einzelschollen können in acht Scholleneinheiten zusammengefaßt werden, die sich aus Staffelbrüchen, Horst- und Grabenstrukturen zusammensetzen. Im NW-lichen und mittleren Teil des Arbeitsgebietes konnte eine herzynisch streichende Grabenzone, die Mittelberger Grabenzone, erkannt werden, die sich aus drei Teilstücken, dem Erlenhof-Graben, der Pielhof-Grabenscholle und dem Schwarzenhauck-Heidigskuppe-Graben, zusammensetzt. Der letztere trifft westlich von Sieblos mit dem schon länger bekannten, rheinisch streichenden Siebloser Graben zusammen.

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Thesis
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21008
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