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Erwärmung des Tiefen- und Bodenwassers im Weddellmeer

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Fahrbach, E. , Hoppema, M. , Rohardt, G. , Boebel, O. , Klatt, O. and Wisotzki, A. (2010): Erwärmung des Tiefen- und Bodenwassers im Weddellmeer , 24. Internationale Polartagung, Obergurgl. - 10. Sept. 2010. .
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Der Südliche Ozean trägt durch die Bildung des Antarktischen Bodenwassers (AABW) wesentlich zur globalen ozeanischen Umwälzbewegung bei. Im Südlichen Ozean ist das Weddellmeer das Gebiet mit dem bedeutendsten Beitrag. Die AABW-Bildung wird durch den Einstrom von Quellwassermassen, Transformationsprozesse und den Ausstrom des neu gebildeten Wassers bestimmt. Daten, die zwischen 1984 und 2008 auf 8 Wiederholungsschnitten, mit verankerten Geräten und profilierenden Floats im Weddellwirbel auf dem Meridian von Greenwich meist mit dem FS Polarstern - gewonnen wurden, werden genutzt, um die Veränderungen im Weddell-System zu quantifizieren. Veränderungen wurden im Warmen Tiefenwasser (WDW) mit einem Temperaturmaximum in den 1990ern und einem Minimum in 2005 gefunden. Aber auch in den tieferen Wassermassen traten signifikante Veränderungen auf. Während im WDW dekadische Fluktuationen vorherrschen, wurde als Mittel über die gesamte Wassersäule ein positiver Trend über 24 Jahre gefunden, der durch Fluktuationen im Einstrom in den Wirbel und der Zirkulation in ihm entsteht. Eine mögliche Erklärung dieser Variationen sind Veränderungen in den atmosphärischen Antriebskräften, die zur langfristigen Zunahme von Temperatur und Salzgehalt führen, wodurch das Weddellmeer zum Wärmespeicher über längere Zeiträume wird.

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