Potential von Graphen für die quantitative Analyse von tauenden Eiskeilpolygonnetzwerken


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Tabea.Rettelbach [ at ] awi.de

Abstract

Eiskeil-Polygonböden zählen zu den weit verbreiteten Landschaften in arktischen Permafrostregionen. Über die Polygonmorphologien und deren fortschreitende Erosion können Rückschlüsse zum Voranschreiten von Permafrostdegradation gezogen werden. Auch für die Oberflächenhydrologie hat die Veränderung der Klein- und Mittelskaligen Morphologie dieser Landschaft, insbesondere der Zustand der hydrologischen Vernetzung in Polygonlandschaften, eine hohe Bedeutung. In diesem Beitrag zeigen wir, wie mit Methoden der Bilderkennung und -analyse der Zustand jener Polygonränder aus Luftbildern ermittelt und anschließend mithilfe von Konzepten aus der diskreten Mathematik, insbesondere der Graphentheorie, zur Darstellung von komplexen Netzwerken analysiert werden kann. Unsere Ergebnisse zeigen, dass mit Graphen das fortschreitende Eiskeiltauen und Polygonerosion detailliert beobachtet und quantifiziert werden kann.



Item Type
Conference (Talk)
Authors
Divisions
Primary Division
Programs
Primary Topic
Helmholtz Cross Cutting Activity (2021-2027)
N/A
Publication Status
Published
Event Details
11. Treffen des AK Permafrost der DGP, 11 Dec 2020 - 11 Dec 2020, Online.
Eprint ID
56649
Cite as
Rettelbach, T. , Langer, M. , Nitze, I. , Jones, B. M. , Boike, J. , Freytag, J. C. and Grosse, G. (2020): Potential von Graphen für die quantitative Analyse von tauenden Eiskeilpolygonnetzwerken , 11. Treffen des AK Permafrost der DGP, Online, 11 December 2020 - 11 December 2020 .


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